Tasmanien Tag 1

Als ich nun die Schönheit der Hauptstadt Hobart erkundete war es nach Mittags an der Zeit in meinen Wagen zu steigen und mich auf den Weg Richtung Osten in den Tasman National Park zu machen. Hierbei war es natürlich auch notwendig, die folgenden Verkehrsregeln und Schilder zu beachten:

Vorsicht, Tasmanische Teufel queren die Strasse

Nun im Osten des Nationalparks angekommen besuchte ich die ehemalige Sträflingsstadt Port Arthur. Tasmanien selbst war ja ursprünglich mal die grösste Sträflingskolonie Australiens und zwischen 1803 und 1853 wurden mehr als 75000 Gefangene auf diese Insel gebracht

Port Arthur selbst wurde erst 1987 geschlossen und gilt seither als touristisches Highlight der Region. Es ist schon erstaunlich wenn man sieht, was sich in den vergangenen 200 Jahren so alles getan hat auf dieser Insel.

Das Gelände selbst war so gross, dass man mindestens 3-4 Stunden benötigt, um einen Grossteil der bestehenden Gebäude erkundet zu haben.

Postgebäude
Abrechnungsgebäude ( Accountants House)

Nun aber genug gesehen ging es dann Abends retour in Richtung Norden, wo ich zuerst an einem Strand mit vollständiger Ebbe vorbeikam und etwas später einen Schlafplatz für meinen Camper fand.

Den Camper nun mit direktem Zugang zum Strand geparkt, liess ich es mir nicht nehmen, meine Abendjause bei angenehmen 22°C Grad direkt am Strand mit meinem Campingstuhl einzunehmen, und dabei die Spätdämmerung abzuwarten. Erlebt man ja nicht alle Tage so etwas.

Der nächste Tag sollte mal wieder ein Wandertag werden, was sich auch so entwickelte.