Campingtrip Tag 2 Lorne-Portland

Nun war meine 1.Nacht im Camper vorüber und ich kann nur sagen es war wirklich saukalt. Bei 11 Grad war es nicht wirklich leicht zu schlafen und noch dazu erschreckte ich, als um 3 Uhr morgens Leute auf dem Parkplatz rumbrüllten. Das war zum Glück nur von kurzer Dauer und bald waren sie auch wieder leise, da sie dann selbst in ihrem Camper übernachteten.

Als um 4 Uhr morgens auch noch riesige Regentropfen fielen, war an ein Schlafen nicht mehr zu denken. So döste ich noch bis ca. 7 Uhr dahin und freute mich auf einen warmen Kaffee im Dorf.

Danach machte ich mich auf in den tiefsten Eukalyptuswald um zu einem bekannten Wasserfall zu wandern. Ich glaubte es kaum aber nach dem nächtlichen Regen roch es im Wald, wie ich es von einem Eukalyptus Erkältungstee oder Erkältungsbad kenne. Somit war meine Nase gleich wieder frei.

Als ich den Wanderweg betrat, kam gleich ein beruhigendes Gefühl auf wenn man liest, dass man doch auf umstürzende Bäume achten sollte und nach Schlagen Ausschau halte.

Weiter ging es nun mit der Reise entlang der Great Ocean Road und der nächste Stopp führte mich zu einem Denkmal von Aborigines.

Bevor ich dort ankam ging die Strasse noch durch ausgetrocknete Wälder und Steppe, wo die Koalas heimisch sind. Ich selbst brauchte während der Fahrt keine Ausschau nach Koalas halten, dies erledigen schon die zahlreichen chinesischen Touristen vor mir, was sich durch spontane Vollbremsungen mitten im Wald äusserte. Also trat ich selbst auch auf die Bremse und packte meine Kamera um diese auf mein Objektiv zu bekommen.

Nun ging es weiter durch enge Strassen zur Küste runter wo mir und auch anderen Fahrern laufend Kängurus vors Auto hüpften. Leider konnte ich dies während der Fahrt nicht festhalten. Sicherheit geht vor

Im Aborigines Dorf angekommen spazierte ich dort ein wenig rum und lies mich von der Geschichte Australiens ein wenig beeindrucken.

Australien mit heute 7 Bundesstaaten war damals in zig fache Regionen aufgeteilt

Weiter ging der Trip nun durch mehrere Küstendörfer zu den bekannten 12 Aposteln, welche Felsen sind die aus dem Meer ragen. Dies war dann auch schon der 2. Tag und ein Standplatz in Portland war schnell gefunden.