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Smart Home Testbericht: Philips Hue

Hallo Zusammen,

die kommenden Wochen möchten wir euch ein paar Produkte vorstellen um euer Zuhause zu einem Smart Home zu machen. Für alle die mit dem Begriff Smart Home nichts anfangen können, unter Smart Home versteht man Systeme, welche eure Wohn- und Lebensqualität erhöhen sollen. Der heutigen Artikel beginnet mit der Vorstellung der Hue Lampen von Philipps, welche Remote gesteuert werden können. Darauf folgt der Amazon Echo Dot, dass Devolo Smart Home System „Home Control“ und abschließend möchten wir euch die Zusammenarbeit der verschiedenen Systeme näherbringen und unsere Erfahrungen mit euch teilen.

Ersteinrichtung und Installation

Nachdem wir alle Lampen entsprechend unsern Wünschen verteilt und eingeschraubt hatten mussten wir die HueBridge mit unserem Internetrouter und einer Steckdose verbinden. Wichtig hierbei ist, dass alle Lampen eingeschaltet sind, ansonsten kann die Bridge keine Verbindung zu diesen aufbauen. Nachdem die Bridge hochgefahren ist, werden die Lampen des StarterSets automatisch verbunden, wohingegen der Stripe via App eingebunden werden musste. Die App ist für Android und IOS verfügbar, jedoch konnte ich für Windows Phone keine passende App finden. Das Einbinden neuer Geräte funktioniert, wie gerade erwähnt ausschließlich via App, parallel dazu muss der runde Knopf in der Mitte der Hue Bridge gedrückt werden. Ich empfehle jedem das einbinden in der nähe der Bridge durchzuführen, da man zum drücken des Knopfes nur 20 Sekunden Zeit hat, ansonsten wird der Vorgang abgebrochen. Identisch funktioniert das Einbuchen von Sensoren oder Schalter ins System. Die Einrichtung der Sensoren erwies sich als etwas schwierig, da die Lichtempfindlichkeit nur abends eingestellt werden kann. Natürlich ist dies auch am Tag möglich, jedoch wollten wir die Einstellungen immer unter realen Bedingungen testen. Entsprechend dauerte die Einstellung ca. zwei Tage bis alles nach unseren Wünschen funktionierte. Dabei ist zu erwähnen, dass die Qualität und Verarbeitung der Produkte, meinen Erwartungen, welche ich von Philips habe entsprach und demzufolge gut ist.

Kompatibilität

Im Punkt Kompatibilität bietet die Hue Produktpalette viel Platz um die eigenen Wünsche umzusetzen. Abgesehen von den Stripes sind die Lampen für die gängigen Fassungen, E27, E14 und GU10 zu bekommen. Weiterhin sind die Lampen auch mit den unterschiedlichsten Systemen oder Produkten von Drittherstellern wie Amazon Alexa, Apple HomeKit, Google Home, Devolo Smart Home oder Bosch Smart Home, um nur einige zu nennen, kombinierbar. Gerade die Verbindung zu Systemen mit Sprachsteuerung funktioniert überraschend gut. Jedoch ist zu erwähnen, dass bei der Konfiguration besonders auf die Namensgebung der Systeme geachtet werden muss. Auf diese Besonderheit werden wir im letzten Beitrag dieser Reihe eingehen.

Einsatz im Alltag

Nachdem ich bereits zwei Monate die Hue Lampen und Sensoren im Einsatz haben, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass die Investition sich gelohnt hat. Wir setzen die Lampen im Flur, Bad, Wohn- und Schlafzimmer ein und die Sensoren befinden sich im Flur und das Badzimmer. Gerade wenn man spät abends nachhause kommt, spart man sich die Suche nach dem Lichtschalter, da das Licht automatisch in der vordefinierten Stärke angeht. Ebenso angenehm empfinden wir das, dass Licht im Bad automatisch angeht. Natürlich war es am Anfang schwierig den Lichtschalter zu ignorieren, da man es einfach gewohnt ist, jedoch hatten wir uns nach einer Woche daran gewöhnt. Lustige Erfahrungen haben wir mit unseren Gästen gemacht, welche oftmals im dunklen auf dem Klo saßen, da sie zu Beginn den Lichtschalter betätigt hatten, aber auch die haben sich nach einiger Zeit an das System gewöhnt. Ein weiterer Vorteil, welchen wir bemerkt haben war die Frage, welche bestimmt jeder kennt, man sitzt im Auto und wird gefragt „Hast du das Licht ausgemacht?“, ein Blick in die App und die lästigen Wege zurück in die Wohnung gehören der Vergangenheit an. Natürlich kann man die Lampen auch Remote ausschalten 🙂

Die Anfängliche Freude zwischen den Farbtönen zu wechseln verfliegt sehr schnell. Genauso zwischen den vordefinierten Szenen wechseln zu können, die Funktion wird von uns nicht mehr verwendet, auch die Möglichkeit aus 16 Millionen Farben zu wählen findet weniger Beachtung. Wir ändern zwar ab und an die Helligkeit und das Farbschema, jedoch wechseln wir zwischen den selben drei bis vier Farbtönen. Ebenso verwenden wir die Weckfunktion nicht, da die Lampen zwar zur definierten Zeit langsam aufleuchten, aber wir dadurch nicht wach werden.

Produktportfolio und Preis

Das Produktportfolie des Hue Systems umfasst neben den Standardlampen auch Bewegungssensoren, LED-Lightstrips, Schalter und Dimmingschalter bis hin zu ganzen Denken- oder Stehlampen. Abgesehen von den kompletten Lampen oder Schaltern, haben wir in unserem Test alles verwendet. Preislich betrachtet liegen die Hue Produkte an der oberen Preisskala. Das StarterKit der dritten Generation befindet sich bei etwa 160€, die Sensoren bei 32€ und die Strips bei 63€. Zum Vergleich liegen einzelne GU10 Lampen bei 47€, die E27 Lampen liegen etwas niedriger und eine Bridge kostet ungefähr 50€. Bezüglich der von mir erwähnten Generation ist zu beachten, dass die dritte Generation der Bridge die zurzeit aktuellste ist, Vorgängerversionen sind zwar zu geringeren Preisen zu erhalten, bietet aber nicht den vollen Umfang, womit ihr die Vielfalt der Lampen nicht voll umfassend ausnutzten könnt.

 

Verarbeitung
Bedienkonzept
Kompatibilität
Preis

81%

Zusammenfassend ist zu erwähnen, dass das Hue System von Philips zwar einen stolzen Preis besitzt, dafür aber sehr gut aufeinander abgestimmt ist. Gerade die Kompatibilitätsvielfalt zu anderen Herstellern überzeugt und bietet die Möglichkeit sein Zuhause nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

About Patrick

Patrick

Ich bin ein echter Meenzer, welcher im Alter von 14 Jahren zusammen mit seiner Mutter in das schöne Köln gezogen ist. Mittlerweile wohne ich bereits 12 Jahre dort und habe Köln mit all seinen Facetten kennen und lieben gelernt.

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