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Vartas Powerpack 10400 im Test

Abgesehen vom zurzeit herrschenden fang Fieber der kleinen Monster, wollten wir uns für die Reise ins schöne Alpenland ein mobiles Powerpack zulegen. Schnell stellte ich fest, dass es am Markt gefühlte Millionen verschiedene Powerpacks gibt, doch welches ist das Richtige?

Worauf sollte man bei der Auswahl eines Powerpacks achten?

Die Auswahl des Powerpacks ist von Person zu Person unterschiedlich, jedoch solltet Ihr vor dem Kauf folgende Fragen beantworten.

Welche Kapazität benötigt Ihr?

Um die Frage beantworten zu können muss euch zuerst klar werden, welches Gerät bzw. welche Geräte wollt ihr mit dem Powerpack laden. Ich gehe davon aus, dass die meisten von euch das Powerpack benutzen um Ihr Handy zu laden. Hierfür schaut Ihr in die Betriebsanleitung des Herstellers oder auf dessen Internetseite nach der Größe des integrierten Akkus. Üblicherweise wird die Kapazität der Geräte und des Powerpacks in mAh angegeben. Da die Spannung der Powerpackzellen bei ca. 3,7V liegt und Handys normalerweise mit 5V arbeiten müssen 30% angezogen werden. Nachdem Ihr die Größe ermittelt habt, gehen wir von 3000 mAh aus, müsst Ihr überlegen wie oft Ihr euer Gerät mit dem Powerpack laden wollt. In unserem Beispiel gehen wir von vier Ladungen aus. Anschließend fügt Ihr diese Werte in folgende Rechnung ein uns erhaltet die benötigte Größe des Powerpacks, welches Ihr kaufen müsst.

3000 mAh*(4-1)* 1.4 = 12600mAh

Die Rechnung habe ich von www.connect.de entnommen.

Welches Gewicht bzw. welche Größe seid Ihr bereit mit euch zu führen?

Powerpacks haben von Hersteller zu Hersteller unterschiedliche Gewichte und Größen. Demnach müsst Ihr entscheiden, welches Gewicht oder Größe Ihr bereit seid mit euch zu tragen. Solltet Ihr das Powerpack wie wir im Internet kaufen, empfiehlt es sich das Gewicht in Form von Zucker, Salz oder was ihr sonst so zur Hand habt abzumessen und einmal in die Hand zu nehmen. Anhand dieses Test viel es uns leichter das Gewicht abzuschätzen. Ähnlich könnt ihr mit dem abschätzen der Größe verfahren, hierfür bietet sich Pappe am besten an. Ihr schneidet die Pappe auf die entsprechenden Maße und schaut ob euch die Größe zusagt.

Anschlüsse und Sonstiges

Ein wichtiger Punkt sind die Anschlüsse und der sonstige Schnickschnack, welchen das Powerpack bietet. Abgesehen vom Input Anschluss, welcher zum Aufladen des Powerpacks dient, gibt es Powerpacks mit verschieden Output Anschlüssen. Verständlich formuliert, die USB Ports haben 5V/1A oder 5V/2,4A. Dies bedeutet, dass mit 2,4A wird euer Gerät schneller geladen, insoweit dieses 2,4A unterstützt. Bei unserer Suche stellten wir fest, dass es etlichen Schnickschnack bei Powerpacks gibt, egal ob es eine integrierte Taschenlampe oder ein Gürtelhalter ist. Inwieweit eure Entscheidung dadurch beeinflusst wird ist jedem selbst überlassen.

Am Schluss und unter Berücksichtigung alle Kriterien viel unsere Entscheidung auf das Powerpack 10400(mAh) von Varta. Mit einem Preis von 18,70 Euro fanden wir die Preis Leistung als gerecht.

Ladezeiten und mögliche Ladungen

Das Powerpack kam bereit vollgeladen bei uns Zuhause an, um eine verlässliche Aussage bezüglich möglicher Ladungen treffen zu können, entluden wir diese vollständig. Anschließend begannen wir mit dem Aufladen, wie vom Hersteller beschrieben mit einem 5V Netzteil, die Ladedauer beträgt ca. 9-13 Stunden und bestätigt die angegebene Ladedauer des Herstellers.

Laut Verpackung ist es nun möglich das IPhone S5 4x oder das Samsung Galaxy Tab 1,5x vollständig aufzuladen. Da sich kein Galaxy Tab in unserem Besitz befinden, testeten wir die möglichen Ladungen mit dem Samsung Galaxy S6 und Iphone S5 bei eingeschaltetem Zustand. Insgesamt konnten das Iphone, wie von Hersteller beschrieben 4x vollständig geladen werden. Das Galaxy S6 hingegen 2x geladen werden, jedoch dauerte der Ladevorgang fast sechs Stunden bei eingeschaltetem Zustand. Sobald man das Handy während des Ladevorgangs benutzt konnte das Powerpack nicht die benötigte Leistung erbringen, im gegenteil der Ladestatus des Geräteakkus nahm sichtlich ab.

Was mir besonders beim laden des Powerpacks oder beim laden der Geräte aufgefallen ist, dass elektronische Ausdünstungen aus dem Powerpack austreten. Die Gerüche empfand ich nicht besonders störend, jedoch das aufheizen beim Ladevorgang empfand ich beim mit sich führen des Powerpacks besonders störend.

Gewicht, Maße und Verarbeitung

Mit einem Gewicht von 241 Gramm und den Maßen 10,5cm x 8cm x 2,2cm liegt das Powerpack im Mittelfeld. Beim Laden erweist es sich als unhandlich, solange man es in der Hand mit sich führt. Jedoch fällt es beim Tragen in den Seitentaschen einer kurzen Hose kaum noch auf. Während unseres Urlaubs habe ich es mehrfach beim Laufen benutzt und hatte dabei keine Probleme, abgesehen der zuvor beschriebenen.

An der Verarbeitung ist nichts auszusetzen, keine scharfen Kanten, kein penetranter Plastikgeruch usw. sogar einen Sturz aus einem Meter auf einen Holzboden übersteht das Plastikgehäuse ohne Probleme.

Zubehör

Das Mitgelieferte Zubehör überraschte mich, abgesehen von der Anleitung und einem 52cm langen USB auf MicroUSB Kabel befand sich nichts in der Verpackung. Laut Verpackung muss das Powerpack mit einem 5V Netzteil oder via Computer geladen werden. Doch wo ist das Netzteil? Nach erneutem lesen der Kaufbeschreibung stellte ich fest, dass ein Netzteil nicht im Lieferumfang enthalten war.

Ladezeit
Anschlüsse
Gewicht
Preis

71 %

Zusammenfassend ist das Varta Powerpack eine gute Investition insofern ihr im Besitz eines Iphone seit, da die Ladezeit meinen Erwartungen entspricht. Die Kombination mit einem Samsung S6 hingegen ist nicht zu empfehlen und bringt nicht den gewünschten Effekt.

About Patrick

Patrick

Ich bin ein echter Meenzer, welcher im Alter von 14 Jahren zusammen mit seiner Mutter in das schöne Köln gezogen ist. Mittlerweile wohne ich bereits 12 Jahre dort und habe Köln mit all seinen Facetten kennen und lieben gelernt.

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